Eschatologie des Universums

Nehmen wir an das Universum ist und es lässt sich mit physikalischen Regeln beschreiben. Dann ist es endlich. Wenn wir nach dem Zweck des Universums fragen, gibt es folgende Antworten, entweder es gibt keinen Zweck so ist es absurd, hat es einen Zweck, gibt es zwei Möglichkeiten, entweder es erreicht ihn oder es erreicht ihn … Eschatologie des Universums weiterlesen

Wahrheit und Schönheit

Wahrheit ist die Beziehung zwischen Theorie und Welt und Schönheit die Beziehung zwischen Theorie und Verstand, sagt Jim Holt. Hat er Recht? „Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen, kurz eine Summe von menschlichen Relationen, die, poetisch und rhetorisch gesteigert, übertragen,geschmückt wurden und die nach langem Gebrauch einem Volke fest, kanonisch … Wahrheit und Schönheit weiterlesen

Maschinengedächtnis

Wer nicht lesen kann, kann im Netz nur Bildchen gucken. Der Leser aber entwickelt durch intensiven Netzgebrauch nach und nach eine Gedächtnisstütze; Wo finde ich was wie schnell, wenn ich es brauche. Erinnerungen werden zu Wegen durch Bookmarks und Bedienungen von smarten Geräten. Nicht mehr an was erinnert man sich, sondern wie es zu finden … Maschinengedächtnis weiterlesen

Zeitläufte

Wenn Wirklichkeit ohne ein Jetzterleben nicht gedacht werden kann, dann bekommt die Frage nach der Ewigkeit nach unserer diesseitigen Lebenszeit – gibt es überhaupt eine Ewigkeit im Diesseits? – einen ganz anderen Sinn. Ewigkeit ist so verstanden das Jetzterleben des Jenseits. Sobald wir unser diesseitiges Jetzterleben, von dem Aristoteles meinte es sei die Aneinanderreihung von … Zeitläufte weiterlesen

Unendliches

Unendliches soll unendlich klein, also infinitesimal oder unendlich groß sein. Beidem wohnt der Gedanke inne, das was ist bleibt, weswegen es entweder unendlich teilbar und unendlich zusammenfügbar sei. Wenn etwas bis ins Unendliche geteilt werden kann, wie kann es dann je aus unendlich Kleinem zu einem Ganzen gefügt sein? Beide Abstraktionen, das Zerkleinern und das … Unendliches weiterlesen

Etwa

Es sieht so garnicht nach einem deutschen Wort aus: etwa, etwas, etliche, etwer, etwelch, etwaig, etwan. Ein Überbleibsel aus dem Mittelhochdeutsch Abzählbares ungefähr bestimmt, ein Schätzen, ahnen, noch nicht wissen, das in der Zeit an unbestimmten Ort mehrfach auftritt oder bereits direkt vorgestellt noch nicht bestimmt ist.